Klimawandel zum Anfassen – der Dahrendorf-Preis macht’s möglich

Fünf Jahre lang forschte ein europäisches Wissenschaftlerteam in Alaska und Sibirien im Rahmen des PETA-CARB-Projektes zu den verheerenden Folgen des Permafrost-Tauens. Durch die Umweltveränderungen und Tauvorgänge wird dem Dauerfrostboden in der Arktis seine eigentlich klimaregulierende Funktion als Kohlenstoffspeicher genommen. Das Fatale: Die Freisetzung von Kohlenstoff verstärkt die Erderwärmung sogar. Um in der Öffentlichkeit für ein besseres Verständnis dieses Kohlenstoffspeichers und der Bedeutung für das weltweite Klima zu sorgen, wurde das Projekt mit dem Ralf-Dahrendorf-Preis ausgezeichnet. Dieser treibt das Kommunikationsvorhaben „Permafrost im Wandel“ voran und lässt die Menschen in Form von Exponaten in die Welt des Permafrostes eintauchen, um auch hierzulande die Folgen des Klimawandels und des Permafrost-Tauens hautnah miterleben zu können.

Für mehr Wissenschaftskommunikation im Europäischen Forschungsraum vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung auch in 2021 den Ralf-Dahrendorf-Preis. Die Ausschreibung läuft noch bis zum 26. Februar 2021.