Daten & Fakten zum Europäischen Forschungsraum (EFR)

Deutschland investiert konsequent in Bildung und Forschung. Ziel der Bundesregierung ist es, bis zum Jahr 2025 3,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung auszugeben.

Deutschland und drei weitere EU-Mitgliedstaaten – Schweden, Österreich und Dänemark – haben bereits 2018 das EU-weit gesteckte Ziel überschritten, drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Forschung und Entwicklung zu investieren. In der EU insgesamt gibt es hier jedoch noch großen Nachholbedarf. Der europäische Durchschnitt liegt bei 2,19 Prozent und damit gleichauf mit China aber deutlich hinter globalen Konkurrenten wie Südkorea, Japan und den USA.

 Grafik zu den meistzitierten wissenschaftlichen Publikationen und Patentanmeldungen im Vergleich Europa, USA und China

Der Europäische Forschungsraum soll entscheidend dazu beitragen, dass der „grüne Wandel“ in Europa gelingt. Mit Blick auf wichtige globale Nachhaltigkeitsthemen ist Europas Wissenschaft bereits führend. Jeweils rund ein Viertel der meistzitierten Publikationen und der Patente zum Thema Klima und Bioökonomie stammen aus Europa.

Damit der „grüne Wandel“ wirtschaftlich und sozial verträglich abläuft, sind Innovationen gefragt. Die Innovationsleistung der Europäischen Union entwickelt sich erfreulich positiv, sie ist laut dem European Innovation Scoreboard seit 2012 im EU-Durchschnitt um 8,9 Prozent gestiegen. Auf globaler Ebene hat die EU einen Leistungsvorsprung gegenüber den USA, China, Brasilien, Russland, Südafrika und Indien und einen Leistungsrückstand gegenüber Südkorea, Kanada, Australien und Japan. Deutschland belegte 2019 nach den Beneluxstaaten und den innovativen nordischen Staaten Schweden, Finnland und Dänemark im EU-weiten Vergleich den siebten Platz.